Der Jungen Union (JU) Erftstadt ist ein Achtungserfolg gelungen: Ihr Antrag zu innovativen „Trassenpachtverträgen“ für die Schieneninfrastruktur wurde auf dem Bundesparteitag der CDU Deutschlands in der Antragskommission als Antrag des Kreisverbands Rhein-Erft behandelt und zur weiteren Beratung an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion überwiesen.
Kern des Antrags sind sogenannte Trassenpachtverträge, über die privates Kapital für Betrieb und Instandhaltung einzelner Bahnstrecken mobilisiert werden soll. Das Eigentum verbleibt dabei weiterhin beim Bund (nach dem Vorbild von Public-Private-Partnerships). Hintergrund des Antrags ist der erhebliche Investitionsstau bei der Deutschen Bahn (DB). Durch zeitlich befristete Pachtmodelle sollen insbesondere Neben- und Regionalstrecken gestärkt, die Zuverlässigkeit erhöht und stark belastete Hauptachsen entlastet werden. CDU-Parteivorsitzender Friedrich Merz MdB hatte die Mobilisierung privater Investitionen für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands schon im Bundestagswahlkampf immer wieder hervorgehoben - hier wollte die JU Erftstadt mit ihrem Antrag ansetzen.
„Mit Trassenpachtverträgen wollen wir für private Investitionen sowie eine finanzielle und logistische Entlastung der DB sorgen, damit zukünftig der Bahnverkehr breiter gesichert und zuverlässig ist. Gerade für junge Menschen außerhalb der Ballungsräume ist ein funktionierender Bahnverkehr elementar – sei es für den Weg zur Ausbildung, zur Uni oder zur Arbeit.“, betont Lasse Adrian Kuhl, JU-Mitglied aus Gymnich und Initiator des Antrags.
JU-Vorsitzender Maximilian Glaubitz aus Friesheim kündigt an, JU-Themen wie dieses weiterhin aktiv voranzubringen:
„Als kleiner JU-Stadtverband haben wir gezeigt, dass man mit inhaltlicher Substanz und Überzeugungsarbeit einen eigenen Impuls bis auf den CDU Bundesparteitag bringen kann. Klein anfangen heißt nicht klein denken.“
Die JU Erftstadt betont darüber hinaus, dass sie sich auch weiterhin an der Ausgestaltung beteiligen will und weitere konkrete Ideen beisteuern möchte.

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