Die vier Erftstädter CDU-Kreistagsmitglieder, v.l.n.r. Stephan D. Bremer, Carola Hartmann, Regina Böhmer und Michael Schmalen
Der Verkehrsausschuss des Rhein-Erft-Kreis hat sich in seiner letzten Sitzung auch im Rahmen einer Mitteilungsvorlage der Kreisverwaltung abermals mit dem gewünschten Radweg zwischen Erp und Herrig zur Schließung des Radwegenetzes beschäftigt.
Insgesamt wurden drei Varianten und Szenarien geprüft, alle so Kreistagsmitglied Michael Schmalen, haben wenig Aussicht auf Erfolg. Eine Übertragung des Wirtschaftsweges sieht die Stadt Erftstadt als nicht umsetzbar an. Genauso die Umwandlung des Wirtschaftsweges in einen Fahrradweg, da der Weg vordringlich durch die Landwirte genutzt wird, und eine Bevorrechtigung für Radfahrer von den Landwirten abgelehnt wird. Diese Haltung der Landwirte trat bereits bei der offiziellen Anhörung am 30.10.2025 im Schützenhaus Herrig zu Tage.
Wie die Kreisverwaltung weiter mitteilt, sind zwar diverse Förderprogramme möglich, da sich die Stadt Erftstadt aber im Haushaltssicherungskonzept befindet kann sie die erheblichen Eigenanteile in sechsstelliger Höhe nicht aufbringen. Leider, so Michael Schmalen weiter, ist eine Realisierung des Radweges unter den aktuellen Gegebenheiten nicht möglich.

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