Mensaerweiterung
CDU-Vorschlag zur Mensaerweiterung setzte sich durch
Nach der gemeinsamen Ortsbesichtigung des Schulausschusses und des Ausschusses für Immobilienwirtschaft war für die CDU-Fraktion klar, dass die
vom Bürgermeister vorgeschlagenen Lösung der Erweiterung der Mensa im Bereich des A-Traktes des Schulzentrum keine zufriedenstellende ist.
Der
Verwaltungsvorschlag würde den Hauptverbindungsweg des Gymnasiums vom Verwaltungstrakt, den Haupteingang zum Lehrerzimmer und den weiteren Bautrakten der Schule durchschneiden. Durch diesen Laufweg würde der Mensabetrieb später empfindlich gestört. Außerdem würden wichtige Fachräume des Gymnasium, wie Computerraum und Klassenräume, verlegt werden müssen.
Die Koalition aus CDU und FDP sprach sich nach einer Sitzungsunterbrechung dafür aus, dass die Verwaltung Alternativen prüfen sollte.
In der 2 Wochen später angesetzten Immobilienausschusssitzung legte die Verwaltung ohne neue Ergebnisse wieder die
A-Trakt-Lösung als einzigen Lösungsvorschlag vor.
Carla Neisse-Hommelsheim äußerte sich verärgert, dass Alternativen trotz Aufforderung der Koalition von der Verwaltung nicht geprüft worden seien und beantragte, dass die Erweiterung der Mensa in Richtung Pausenhof bis zum Rat geprüft werden sollte.
In der Sitzungsunterbrechung des Immobielenausschusses erklärten sowohl die Vertreter der Schulleitungen der Realschule und des Gymnasiums, dass die Pausenhof-Erweiterung für sie die bevorzugte Variante sei. Der FDP-Vorschlag, eine E-Trakt-Lösung zu prüfen und damit eine zweite Mensa im Schulzentrum für die Realschule einzurichten, wurde von den Schulen abgelehnt.
Besonders beeindruckten die Wortbeiträge der Schülerinnen, die sich unisono gegen die A-Trakt-Lösung und für die Pausenhof-Lösung aussprachen. Sie setzten sich für eine gemeinsame Mensa für beide Schulen ein und erteilten damit ebenfalls der E-Trakt-Lösung eine klare Absage.
In der Ratssitzung stellte dann die Verwaltung eine neue Präferenzliste vor. Dabei beharrte sie darauf, dass die A-Trakt-Lösung die beste sei, räumte aber ein, dass die Pausenhof-Erweiterung auf Platz 2 rangiert. Dahinter kamen auf Platz 3 die E-Trakt-Lösung und auf Platz 4 eine Erweiterung Pausenhof plus Pausenhalle, die von Architekt Engelbert Zepp, selbst engagierter Vater von Schülern des Gymnasium, ins Spiel gebracht wurde.
Die CDU-Fraktion beantragte, dass die Variante 2, d.h. die Pausenhof-Lösung realisiert werden solle. Diese Lösung sei von beiden Schulen präferiert worden, bliebe im vorgegebenen Kostenrahmen und würde damit die Finanzierung der Mensaerweiterung und der notwendigen Umbauten für den Ganztagsbetrieb der Realschule im E-Trakt ermöglichen.
Dabei würde die Option, zu einem späteren Zeitpunkt den Haupteingangsbereich und die Pausenhalle umzugestalten, weiter offen bleiben.
In der weiteren Debatte wurde die Variante 4 diskutiert. Nach der Wortmeldung des Schulleiters der Realschule stand fest, dass die Realschule sich deutlich gegen Variante 4 ausspricht. Bei dieser wesentlich teureren Lösung würde das Geld für die Umbauten an der Realschule fehlen.
Carla Neisse-Hommelsheim:
"Wir wollen keine Lösung, die eine Schule zu Lasten der anderen begünstigt und haben mit der Variante 2, der Erweiterung im Pausenhof, eine Lösung gefunden, die für beide Schulen gut ist, den Zielkonflikt löst und Perspektive bietet". Am Ende wurde mit den Stimmen von CDU, FDP und Grünen die Pausenhof-Erweiterung gegen die Stimmen von SPD und Bürgermeister beschlossen.